Vordergründiges & Hintergedanken

Elemente aus rasanten Poetry Slams, aus der Schauspiel- und Performancekunst, aus mitreissenden Reden, aus angeregten Diskussionen und aus nachdenklichen Lesungen vereinigen sich zu einer Kunstform, dem «Spoken Word». Gewürzt wird das ganze durch musikalische Einsprengsel.

Salonpalaver stellt seit Juni 2010 – vorläufig viermal pro Jahr – Spoken-Word-Poeten eine Auftrittsplattform zur Verfügung. Diese Plattform befindet sich abwechselnd im goldenen Salon der Villa Sträuli in Winterthur und an anderen Veranstaltungsorten in Zürich und Umgebung.

An den Salonpalaver-Abenden erleben Sie die Kunst des Spoken Word in einem persönlichen Rahmen mit. Jeweils zur Apéro-Zeit erfahren Sie, dass auch anspruchsvolle Worte auf unterhaltsame Art – provokant, pikant oder erheiternd – präsentiert werden können.

Salonpalaver wird unterstützt durch Cultact - Giuliani Kulturbüro.

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Salonpalaver 2008

Die Idee zu Salonpalaver entstand bereits im Jahr 2008. Damals sollte das Projekt durch kleine Beiträge von 600 „Mini-Mäzenen“ ermöglicht werden. Mehr darüber berichtet ein Beitrag auf dem Kulturmanagement-Blog. Leider erreichten wir dieses Ziel nicht und legten Salonpalaver vorübergehend auf Eis. Mit Unterstützung des damaligen Partners Schweizerische Text Akademie (Frühjahr 2010 - Frühjahr 2011) kam es dann, zwei Jahre später, trotzdem zustande.

Heute arbeiten wir nicht mehr mit Mini-Mäzenen. Wir danken aber allen ganz herzlich, die sich damals für uns stark gemacht haben!

Wer steckt dahinter

Sabine Gysi, Mitbegründerin und Projektleiterin

(Bild: Nicole Schneider)

Sabine Gysi, *1976 in Aarau, lebt in Zürich. Master of Advanced Studies Kulturmanagement ZHAW, PR-Redaktorin SPRI/Schweizerische Text Akademie.

Bei Schweiz Tourismus stieg Sabine Gysi ins Berufsleben ein. Es folgten mehrere Jahre in der Kommunikationsabteilung der Credit Suisse als Web-Projektleiterin. 2006 bis 2008 war sie bei der Villa Sträuli in Winterthur für Kommunikation und Organisation zuständig, anschliessend bis Juli 2011 beim Jazzclub Moods im Schiffbau in Zürich als Leiterin Kommunikation und Marketing. Heute arbeitet sie bei der Blogwerk AG als Account Manager und Redaktorin.

In ihrer Freizeit besucht Sabine Gysi leidenschaftlich gern kulturelle Veranstaltungen, darunter viele Poetry Slams und Spoken-Word-Anlässe. Sie arbeitet immer wieder journalistisch; so schrieb sie vor einigen Jahren für das Kulturmagazin »ensuite« regelmässig über Spoken Word und Slam Poetry.

Corina Freudiger und Prisca Rauch, Moderatorinnen seit Sommer 2011

Prisca Rauch             Corina Freudiger (Bild: Nicola Pitaro)

Corina Freudiger (1978) ist Redaktorin beim Züritipp für das Ressort Theater und Literatur. Zusammen mit Miriam Erni ist sie auch selber an der Front aktiv als „Irgendwo in Texas“. Unter diesem Namen schreiben und performen die beiden Lesetexte für Kinder und Erwachsene. Nebenbei moderiert Corina Freudiger kulturelle Anlässe, organisiert selber Lesungen, die möglichst weit weg vom Wasserglas stattfinden, und andere Kunstaktionen, Performances und Feste aller Art. Man hört sie auch ab und zu auf Radio Stadtfilter.

Prisca Rauch (1982) studierte Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Zürich und arbeitet zurzeit als Deutschlehrerin an zwei Zürcher Gymnasien. Sie ist Jurymitglied und Moderatorin beim Schreibwettbewerb des Literaturhauses Zürich. Zudem engagiert sie sich als Kunstvermittlerin und Künstlerin. Sie hat eine Faszination dafür, wenn Stimmen Stimmungen schaffen, Worte Orte bewohnen und Zungen zu zaubern beginnen.

Tania Kummer, Mitbegründerin und Moderatorin (bis Feb. 2011)

Durch die Salonpalaver-Abende führte bis Februar 2011 die Schriftstellerin Tania Kummer, bestens bekannt in der Welt des gesprochenen Wortes, ob sie nun ihre Texte auf der Zürcher Gemüsebrücke aus einem Himmelbett heraus vorträgt, oder im Rahmen von Anlässen der Autorengruppe «index».

Tania Kummer, *1976 in Frauenfeld (TG), wohnt in Winterthur. Ausgebildete Buchhändlerin, Journalistin (Medienschule St. Gallen), Kulturmanagerin (SAWI), Erwachsenenbildnerin. Nach einer Medien-laufbahn (Print und TV) ist sie heute als freischaffende Schriftstellerin und Kursleiterin (autobiografisches und kreatives Schreiben) tätig.

Bisherige Publikationen: Zwei Lyrikbände (1999 und 2002), die Erzählbände «Platzen vor Glück», (2006) und «Wäre doch gelacht (2009), beide im Zytglogge-Verlag und mancherlei Gedichte und Geschichten in Literaturzeitschriften und Anthologien.

Kummer ist Mitglied von «index» und dem AdS (Vereinigung der Autorinnen und Autoren der Schweiz). Sie hat diverse Auszeichnungen erhalten, unter anderem den Förderpreis der Stadt Winterthur und das Aufenthaltsstipendium des Literarischen Colloquium in Berlin.

 

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